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Volleyballgemeinschaft Leschede/SpelleAufgrund einer Initiative von Georg Müller aus Leschede sowie Martin Altenschulte und Hermann Preun aus Spelle wurde Anfang 1992 die Grundlage für eine Volleyball-Spielgemeinschaft geschaffen. Der Sinn der Gemeinschaft lag in der Verstärkung im Jugendbereich. Aufgrund der breitgestreuten Jahrgänge in den einzelnen Mannschaften aus Leschede und Spelle war es nicht immer leicht, eine entsprechend leistungsstarke Jugendmannschaft zusammenzustellen. Diese Lage sollte sich, insbesondere hinsichtlich der zu erwartenden B-Jugendmeisterschaften ändern. Hierzu wurde während der Testphase im ersten Jahr die komplette Lescheder B-Jugend als Speller Mannschaft gemeldet. Trainiert wurde die gemeinsame B-Jugend jeweils einmal pro Woche in Spelle und in Leschede unter der Regie von Sabine Schulte im Walde aus Leschede und Hermann Preun aus Spelle. Der Erfolg dieser Koalition zeigte sich bei den Norddeutschen Volleyball-Meisterschaften in Salzgitter und den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend in Hamburg. Nach der erfolgreichen Testphase wurde die Zusammenarbeit zwischen Leschede und Spelle vertraglich geregelt: Beide Vereine wurden beim Niedersächsichen Volleyball Verband (NVV) nicht mehr getrennt gemeldet, sondern spielen im Damenbereich seitdem unter einem Dach als VG Leschede/Spelle. Die VG war auch 1995 wieder im Jugendbereich erfolgreich: Trainiert und betreut von Georg Müller aus Leschede und Martin Altenschulte aus Spelle erreichte die VG Truppe bei den Nordwestdeutschen Meisterschaften der A-Jugend im April 95 in Salzgitter den ersten Platz und wurde somit Nordwestdeutscher- und Niedersachsenmeister. Bei den im Juni 95 folgenden Deutschen Meisterschaften in Itzehoe belegte die A-Jugend als eine der 16 besten Mannschaften Deutschlands den 11. Platz. Neben den sportlichen Gesichtspunkten sprechen auch soziale Gründe für die VG. Durch die VG konnten die Spielerinnen früzeitig Kontakte zu den Spielerinnen des Nachbarvereins knüpfen, so dass frühzeitig konkurenzbedingte Schranken zwischen den Vereinen abgebaut werden konnten. Letztlich wurde es durch diese Koalition überhaupt erst die Möglichkeit zur Teilnahme an Veranstaltungen wie den Deutschen Meisterschaften geschaffen. Kaum eine der Spielerin wird es künftig noch einmal schaffen ein derart hohes Ziel zu erreichen. Deswegen bleiben besondere Ereignisse wie Nordwestdeutsche- oder Deutsche Meisterschaften bei den Spielerinnen sicherlich in guter Erinnerung.
Ovlnr: Waldemar Kruszewski, Georg Müller, Ulrike Möller, Astrid Hüsing, Elke Fielers, |


